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Karlchen ist wieder da. Der "RTLümmel" kommentiert jetzt online das Geschehen der Welt. Wir sprechen mit Björn-Hergen Schimpf über sein Alter Ego, über seine Zeit bei Radio Luxemburg und die Pionierzeit im Fernsehen in den 1980er und 1990er Jahren.

Zu den Eifeler Radiotage (www.eifeler-radiotage.de) werden alte Hörspielmanuskripte neu vertont. Sie stammen aus dem Fundus des Scriptdepartements aus Österreich. Wir stellen diese Initiative vor.

Am Anfang war Mono. Dann kam Stereo, dann der Verkehrsfunk, dann RDS. Wir berichten über die technologische Weiterentwicklung des UKW Hörfunks in den letzten 70 Jahren
Jingles sind das Salz in der Suppe von Radiosendern.

Diese kurzen Erkennungsmelodien sorgen für die akustische Wiedererkennbarkeit der Stationen. Top Format Productions aus den Niederlanden produziert seit fast 45 Jahren Jingles. Frank Kok erzählt über die Entwicklung der Szene im letzten halben Jahrhundert.

Radio hören? Klar! Aber Radio spielen? Das ist mal was anderes. In den vergangenen Jahrzehnten gab es verschiedene Brett- und Computergames rund um's Radio. Wir schauen uns mal ein paar skurrile Exemplare an.

Das Jahr 2019 ist ein Jahr voller Radiojubiläen: 100 Jahre Radio in Europa, 80 Jahre Radio Andorra, 70 Jahre UKW, 45 Jahre Verkehrsfunk... Am 06. und 07. Juli 2019 wird bei den Eifeler Radiotagen das Radio gefeiert. Mit Live-Sendungen aus dem ehemaligen WDR Studio im Bunker der Landesregierung NRW in Kall-Urft und übertragen auf einem UKW-Sender aus dem Jahr 1955 soll der Hörfunk stilecht mit jeder Menge Geschichten zelebriert werden.


In diesen Tagen wird Radio auf Ultrakurzerwelle 70 Jahre alt. Kurz nach dem 2. Weltkrieg aus einer Notlage entstanden, hat UKW die Lang- und Mittelwellenübertragungen über die Jahre immer mehr verdrängt, und selbst heute, im digitalen Zeitalter ist UKW nach wie vor der beliebteste Empfangsweg für den Hörfunk.
Eigentlich wollten der Bayerische Rundfunk und der Nordwestdeutsche Rundfunk auf dem neuen Wellenbereich in Deutschland gemeinsam starten, am 01. März 1949....

Mit einer Leistung von 1200kW war die Europawelle Saar auf Mittelwelle 1422 kHz der stärkste Sender der ARD. Im Dezember 2015 wurde die Frequenz abgeschaltet, letztes Jahr fielen die Antennen. Seit über 30 Jahren arbeitet Ulrich Michels auf der Station. Jetzt ist er mit der Abwicklung und dem Rückbau des Senders betraut. Im Gespräch erzählt er spannendes über den "Koloss von Heusweiler".

Für Andorra ist es sowas, wie der Fund des Bernsteinzimmers: Die alte Discotheque des 1981 eingestellten Senders "Radio Andorra". 190.000 Schallplatten, darunter 20.000 Schellackplatten, zahlreiche Tonbänder und Kassetten sind die einmaligen Zeugen eines der beliebstesten Radiosender der Region, der vor 80 Jahren erstmals "On Air" ging. 30 Jahre lagerten die Tonträger unter teils schwierigen Bedingungen. Vor 10 Jahren begann der Restaurationsprozess, mittlerweile ist 1/3 des Materials gesichtet und gesichert. Jetzt stehen die ersten Werke digital für die Öffentlichkeit zur Verfügung - Zeit für einen Rück- und Ausblick. Wir sprechen mit der Leiterin der Audiovisuellen Abteilung im Arxiu Nacional d'Andorra, Cinta Pujal über Ihre Arbeit am akustischen kulturellen Erbes des Fürstentums.

Und: 30 Jahre Haarsträubendes aus der Schweiz. Die Hörspielserie "Philip Maloney" feiert runden Geburtstag. Wir werfen ein Ohr auf ein helvetisches Radiophänomen.

Hinweis: Der Beitrag 70 Jahre UKW enthält O-Töne © BR 1964; in Lizenz der BRmedia Service GmbH


Großbritannien probt offenbar die Neuauflage von Shakespeares Hamlet: Statt “To be or not to be” heißt es “to Brexit or not to Brexit, that it the question”. Eigentlich hätte das vereinigte Königreich vor 2 Tagen die EU verlassen sollen. Wie es am 12. April weitergeht, weiß noch niemand zum jetzigen Zeitpunkt. Eine harte EU-Außengrenze ist denkbar. Das betrifft nicht nur Nordirland, sondern auch einen kleinen Zipfel Land im Süden Spaniens: Gibraltar. Dort gab es in den 1970er Jahren eine geschlossene Grenze. Wir berichten darüber, welche Rolle Radio Gibraltar in diesen Tagen spielte.

Mit Werbespots hat man in den 1950er Jahren versucht, den UKW Rundfunk populär zu machen. Es war aber nicht der einzige Versuch, den vor 70 Jahren gestarteten Wellenbereich den Hörern näher zu bringen: Ein Wettbewerb, ein Willy, ein Bluff und eine Fee sind heute Thema bei uns.


Er wirkt ein wenig wie Borat, herrscht aber wie Kim. Der turkmenische Präsident. Hierzulande kennt man ihn als drittklassigen Unterhalter in skurril anmutenden Videos, sein Land regiert er mit eiserner Hand. In der Rangliste der Pressefreiheit buhlt Turkmenistan regelmäßig um die letzten Plätze – zusammen mit Nordkorea und Eritrea. Zeit mal einen Blick auf die Medienlandschaft in dem Land zu werfen.

Was heute der Westdeutsche Rundfunk ist, war vor dem Krieg die WERAG, die Westdeutsche Radio AG. 1927 baute man im Kölner Süden die erste Sendestation für die Stadt am Rhein. Nur 5 Jahre lang sendete man von dort; das Gebäude steht aber bis heute. Eine Initiative möchte aus dem historischen Ort ein Radiomuseum machen. Wir sprechen mit deren Koordinator Andreas Henseler.

Hinweis: Der Beitrag 70 Jahre UKW enthält O-Töne © SWR 1952; © HR 1952; © SRF 1978


China baut seinen Auslandsdienst um. Die internationalen Fernseh und Radioprogramme sollen – streng unter staatlicher Kontrolle – neu organisiert werden. Wir schauen uns an, was das konkrekt für die Hörer und Zuschauer bedeutet.

Seit gut 20 Jahren existiert Digital Radio Mondiale, kurz DRM. Das Übertragungssystem ist angetreten, die analoge Lang- Mittel- und Kurzwelle zu digitalisieren. Wir werfen einen Blick auf den Status Quo.

Lettland, Estland und Litauen waren die ersten Staaten, die sich 1990 von der Sowjetunion losgesagt haben. Für die Litauer bliebt dies nicht folgenlos. Trotz Perestrojka und Glasnost verfiel die Regierung unter Gorbatschow in Moskau in alte Muster und sendete im Januar 1991 Panzer und Militär nach Vilnius, um die Unabhängigkeitsbewegung blutig niederzuschlagen. Wir sprechen über die Rolle des Rundfunks in jenen düsteren Tagen des Januars vor 27 Jahren.
 
Außerdem: Ein Interview zum Leipziger Stadtfunk, der Mitte der 1940 Jahre auf Sendung ging und bis nach der Wende über Lautsprecher im Stadtgebiet verbreitet wurde.